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Destinationsmanagement- was macht man da?

Er unterrichtet die Studenten aus der Fachrichtung “Hotel-, Tourismus- und Eventmanagement“ aus dem 4. Semester, wie man eine touristische Destination organisiert, managen und vermarkten kann. Für einen Mallorcaurlauber, ist Mallorca eine Destination. Für einen Städtetouristen ist Palma eine Destination. Welchen Destinationsbegriff man auch nennt, dieser muss heutzutage strategisch gemanagt werden. In der Destination gibt es verschiedene Kerngeschäfte, auf die sich die Destination gründet und eine wesentliche Rolle spielt. Das Kerngeschäft zum Beispiel von Mallorca: Party, Kultur und Sport Wie managt man aber die Qualität der Kerngeschäfte?

Wenn viele Touristen aufgrund der Leidenschaft des Fahrradfahrens nach Mallorca kommen, müssen fahrradfreundliche Hotels, gute Fahrradwege und gutes Informationsmaterial vorhanden sein. Anschließend muss man als Destination auch das Wissen in der Destination vernetzen, also die Marktforschungsdaten. Wie verändern sich die Zielgruppen oder was bringt uns der demographische Wandel? Außerdem braucht man eine gemeinsame Qualitätsstrategie. Das muss ja schließlich alles organisiert sein. Entweder gibt es privatwirtschaftliche organisierte, oder meist kommunal oder regionale Destinationsmanager in einer Organisation, die als Verein, GmbH oder AG organisiert sind und dann diese Destination vermarkten.

Es gibt viele Sachen, die einem Gast direkt oder indirekt berühren. Gibt es ein entsprechendes Kultur oder Eventangebot, reicht die Kläranlage aus, reicht die Energie aus. Kommt man irgendwo gut oder schlecht hin, oder man ärgert sich über den Verkehrslärm. Aus den vielen Strategien sieht man, wie interessant der Job als Destinationsmanager sein kann. Es ist aber auch gleichzeitig ein sehr schwieriger, weil man mit unterschiedlichen Menschen planen muss.

Mit Leuten aus der Verwaltung, Architekten, Landwirten, Siedlungsfachleuten, Verkehrsplaner, also aus unterschiedlichen Berufsgruppen, die unterschiedliche Vorstellungen, Ängste und Interessen haben. Als Destinationsmanager muss man die Fähigkeit haben solche Gruppen zu moderieren. Man muss Gespräche führen und sich in den Leuten rein denken. Am Ende alles zusammenfassen und dann ein Symbol der Destination bündeln. Vielleicht könnt ihr euch jetzt mehr unter dem Begriff vorstellen. Text: Teona Hubutija Bild: Sophie Peupelmann